Der CPQ-Blog von ACATEC

Alles Wissenswerte über Configure - Price - Quote, kurz CPQ. Der Blog informiert rund um das Thema CPQ, Produktkonfiguration und Variantenmanagement.

5 Mythen über Produktkonfiguration und CPQ-Software

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Die Mythen rund um Produktkonfiguration sind enorm variantenreich. Alles gut – wir managen das für Sie: Unser Blogbeitrag räumt mit den 5 beliebtesten „Klassikern" auf.

1. Ein Produktkonfigurator ist nur was für Konstrukteure

​​​​​​​​Ja, wir geben zu, dass ein gut geölter Konfigurator der Traum eines jeden Konstrukteurs ist. Vor allem, wenn die CPQE-Software wie bei uns über eine Schnittstelle zur CAD-Automation verfügt. Trotzdem sollte jetzt jeder, der in Vertrieb und Marketing arbeitet, die Ohren spitzen: Ein Produktkonfigurator ist für Sie Gold wert! Denn er hilft Ihnen dabei, Ihre Variantenvielfalt in den Griff zu kriegen: Dank automatisierter Abläufe können Sie schnell kalkulieren und Ihren Kunden fehlerfreie Angebote liefern. Richtig gelesen: FEHLERFREI.

Genauso komfortabel ist es für den Anwender, z. B. einen Kunden, wenn er selbst sein Produkt konfigurieren kann: Er sieht, welche Varianten ihm zur Verfügung stehen und was sie kosten. Eine übersichtliche Benutzerführung leitet ihn schnell und sicher durch den Prozess. Deshalb bestellt er auch so gern bei Ihnen. Unterm Strich kommen für Ihr Unternehmen also eine super Customer-Experience und eine verkürzte Durchlaufzeit heraus. Traumhaft – für alle Beteiligten.

2. Automatisierung funktioniert nur bei einfachen Standardprodukten

Als Consumer konfigurieren wir ständig: Farbe, Größe und Ausführung unserer neuen Sneaker/Kaffeemaschinen/Fahrräder bestimmen wir selbst. Teilweise bis ins kleinste Bauteil. Warum ist es für uns dann so schwer zu begreifen, dass das im Maschinen- und Anlagenbau genauso funktioniert? Natürlich reden wir hier über eine andere Komplexität mit X Varianten, Sonderausführungen und kundenspezifischen Anforderungen. Aber die Lösung ist die gleiche: ein Produktkonfigurator mit einem sauber definierten Regelwerk. Es gibt vor, welche Kombinationen funktionieren und welche nicht. Agrartechnikhersteller Krone nutzt dafür zum Beispiel ein einfaches Ampelsystem: Die User merken bei dieser geführten Konfiguration gleich, was geht und was nicht zusammenpasst.

Sie können das Regelwerk gemeinsam mit uns erarbeiten oder auch in Eigenregie. A propos Eigenregie: Unser Konfigurator lässt sich von internen Profi-Usern auch selbst pflegen und erweitern – dahinter steckt unser ziemlich einzigartiges Autorensystem.

 


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3. 3D-Viewer brauchen ewig für die Berechnung und Darstellung komplexer Produkte

„Ich geh mir mal eben einen Kaffee holen." Sagt Kollege XY, während der Konfigurator an der 3D-Anzeige des gewünschten Produkts arbeitet.

Ein Szenario, das für Steigtechnikspezialist Zarges mittlerweile nicht mehr geht. Weil die Kunden anspruchsvoller geworden sind – Wartezeiten von über 2 Sekunden werden nicht mehr akzeptiert. Der neue Konfigurator bringt einen 3D-Viewer in Echtzeit:

Denn Kundenbegeisterung zählt für das bayerische Unternehmen zu den wichtigsten strategischen Touch-Points. Deshalb realisieren wir aktuell einen Relaunch der bewährten CPQE-Software: noch bessere Performance, gesteigerte Usability und eine Lösung für die mobile Nutzung. Und Sie ahnen es schon: Der neue 3D-Viewer liefert Zarges Kunden ihre Wunschmodelle in Echtzeit. Kaffee – was war das noch gleich?



4. Industrie 4.0 ist auch ohne Produktkonfigurator möglich

Sie haben hart daran gearbeitet, Ihre Prozesse zu optimieren: Wenn Sie ein Angebot erstellen, holen Sie sich die passenden Artikel aus Tabelle X, kalkulieren dann in Programm Y und fragen abschließend noch Kollege Z nach seiner fachlichen Expertise. So weit, so gut. Was passiert aber, wenn Tabelle X gar nicht alle Artikel enthält? Oder die Daten mit Programm Y nicht übereinstimmen? Oder Ihr Kunde das Angebot schon gestern brauchte und Kollege Z gerade krank ist? Oder wenn solch eine Anfrage überhaupt zum ersten Mal hereinkommt? Verzögerungen, Fehler und unzufriedene Kunden sind die Folge – also das Gegenteil von dem, was Industrie 4.0 sich auf die Fahnen schreibt.

Unser Kunde Maier Heidenheim bewegt sich zielstrebig in Richtung Industrie 4.0, indem er CPQE-Software ebenfalls als strategisches Unternehmenstool einsetzt. Der Profi für Drehdurchführungen digitalisiert konsequent seine Prozesse, um überall gleichbleibende Qualität anzubieten: von der Warenwirtschaft über die Montagezellen bis zur 3D-Visualisierung. Das Ergebnis ist eine verbesserte Wertschöpfungskette – die Prozesse laufen schneller, schlanker, günstiger und fehlerfrei.

Sie können natürlich bei Ihren Tabellen bleiben. Sie können aber auch gern mit uns ins Gespräch kommen und herausfinden, wie wir Ihr Unternehmen fit für Industrie 4.0 machen.



5. Es gibt keinen Beweis, dass CPQ-Software wirklich etwas bringt

Doch. Denn eine aktuelle wissenschaftliche Studie beweist den Nutzen eines Produktkonfigurators bei Investitionsgütern. Als zentrale Indikatoren für die empirische Untersuchung wurden Durchlaufzeit, Ergebnisqualität, Prozesskosten und -integration ausgewählt. Die Analyse von 96 Geschäftsprozessen in 26 Unternehmen zeigt: In allen o.g. Bereichen berichteten die Befragten von einer signifikanten Verbesserung. Einzelne Unternehmen konnten die Durchlaufzeit tatsächlich um 99 % verkürzen.



Sie möchten das Schwarz auf Weiß? Sehr gern. Wir haben die Studie in einem Whitepaper zusammengefasst, das wir Ihnen kostenlos zum Download anbieten.

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Es gibt noch viele weitere Mythen zum Thema Produktkonfiguration. Manche davon stimmen tatsächlich. Aber die heben wir uns für einen anderen Beitrag auf.  

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